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Ausschreibung für Dichtungsring 61/2022

„Bleiben will ich, wo ich nie gewesen bin“

„Bleiben will ich, wo ich nie gewesen bin“, diese letzten Zeilen des Gedichtes „Was ich habe, will ich nicht verlieren, aber“ von Thomas Brasch bilden das Motto für die Frühjahrsausgabe 2022 des Dichtungsrings. Darin spiegelt sich das Widersprüchliche und Unvereinbare, die unerfüllten, ja unerfüllbaren Wünsche an unser Leben. In Thomas Braschs Biografie finden wir Bruchstücke dazu: Ein Leben zwischen den beiden Teilen Deutschlands, in keinem zuhause, weil er nirgends fand, was er suchte. Ein Leben, zwischen Euphorie und Verzweiflung, wie der Bonner Generalanzeiger titulierte.

Die Texte zum Thema können, müssen aber nicht die Biografie Thomas Braschs oder Probleme des geteilten Deutschlands explizit berücksichtigen. 

Wir laden Sie ein, Ihre Gedanken zu dem Gedanken von Thomas Brasch in eine literarische Form zu bringen und bis zum 20. Februar 2022 an redaktion@dichtungsring-ev.de einzusenden. 

Die Herausgeber dieser Ausgabe sind Ulrich Bergmann und Werner Pelzer. 

Teilnahmebedingungen:

Einsendung der Texte bis zum 20.02.2022 ausschließlich auf elektronischem Wege an redaktion@dichtungsring-ev.de
Bitte nur unveröffentlichte Texte einreichen.
Es ist nur ein Werk pro Autor erlaubt (Prosa, Essay, Drama), bei lyrischen Arbeiten maximal fünf Gedichte.
Es gibt keine Gattungs- oder Genre-Eingrenzungen.
Maximale Länge der Texte sind 8000 Zeichen inkl. Leerzeichen.
Dateiformat ausschließlich .doc, .docx. .rtf, .odt.
Eine Kurzvita (inkl. der wichtigsten Veröffentlichungen und der Kontaktdaten mit Postadresse) ist anzufügen.


Die Autoren und Autorinnen stimmen mit der Einsendung ihrer Texte dem Folgenden zu:
Der Veröffentlichung der eingesandten Texte in der Frühjahrsausgabe 2022 der Literaturzeitschrift „Dichtungsring“ und auf der Homepage des Dichtungsrings. Die Rechte am Text verbleiben beim Autor.
Der Veröffentlichung von Namen und Kurzbiographien der ausgewählten Autorinnen und Autoren.
Dem Ton- und Bildmitschnitt der öffentlichen Lesung und der Verwendung des Mitschnittes durch den Dichtungsring e. V., Bonn, seiner Kooperationspartner und Medien. (Es fand in der Vergangenheit Berichterstattung in der Lokalpresse und im Lokalradio statt.) Die Autorin bzw. der Autor bestätigt mit der Einreichung, dass der Text von ihr/ihm stammt und frei von Rechten Dritter ist.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir kein Honorar zahlen können. Selbstverständlich bekommt jeder Autor/jede Autorin der Dichtungsring-Ausgabe ein Belegexemplar und hat außerdem die Möglichkeit, weitere Exemplare zum reduzierten Autorenpreis von 6,00 € (zzgl. Porto) zu erwerben.

„Zwiegespräch“ – Ausschreibung für den 7. Bonner Literaturpreis

Ja, du bist gemeint! Du, als Autor*, als Leser*, als Buchstabeninteraktiver* und als Satzbaumeister*. Wir ersuchen Dich, ein Zwiegespräch zu starten, mit anderen Menschen, vielleicht mit Tieren oder Gegenständen; schildere Kommunikation in der Partnerschaft oder in anderen Zweierbeziehungen und schreibe darüber.

Schafft das Gegenüber den Klimmzug, das auszusprechen, was es denkt? Wie reagiert man auf das Gesagte? Nützt das Hin und Her überhaupt und wie ist das Ergebnis?

Wie wäre es mit einem inneren Dialog? Einem Zwiegespräch mit Dir selber? Oder flüstert Dir ein Schweinehund etwas zu, dem Du mit guten Vorsätzen etwas entgegenhalten möchtest?

Unvermutet kann ein Zwiegespräch entstehen, welches in kulturell geprägten Orten entflammt, weil die Sinneseindrücke diverse Reaktionen auslösen. Willkommen sind daher Texte, die andere Werke aus den Bereichen Kunst, Literatur und Musik aufgreifen und in die eigenen Betrachtungen einbeziehen, in einem stillen Zwiegespräch. In diesem Fall wäre ein Hinweis auf das Kunstwerk notwendig.

Die Redaktion des „Dichtungsring e.V.“ lobt dieses Jahr wieder den „Bonner Literaturpreis“ aus, der mit 1000€ für den ersten Platz dotiert ist. Besonders freut uns, dass wir in diesem Jahr unser 40jähriges Jubiläum als Gruppe und Zeitschrift begehen können.

Die Einsendungen werden von den Herausgebern Sigune Schnabel, Werner Pelzer und Susanne Schmincke gesichtet. Die besten Einreichungen davon wertet eine externe Jury anonymisiert aus, um den Preisträger* zu finden.

Die Ausschreibung im Detail:

– Die Texte dürfen nicht veröffentlicht sein, auch nicht im Internet.
– Es ist nur ein Werk pro Autor* erlaubt, bei lyrischen Arbeiten max. fünf Gedichte.
– Die maximale Länge der Texte darf 5 DIN-A4-Seiten (anderthalbzeilig, Schriftgröße 12) nicht überschreiten.

Ihr könnt die Texte ausschließlich als eine einzige Datei elektronisch bis 15.07.2021 einreichen.
– Autorenname vor der Überschrift
– Kurzbiographie hinter dem Text
– der Text muss in editierbarem Format eingereicht werden (keine PDF!)


Bitte sendet die Texte an: literaturpreis@dichtungsring-ev.de

– Der Bonner Literaturpreis wird im Rahmen einer öffentlichen Präsentation der prämierten Texte voraussichtlich im November 2021 in Bonn verliehen.
–Die Preisvergabe ist an die Teilnahme an der Präsentation gebunden. Außerdem werden wir einen zweiten und dritten Preis vergeben.
– Die preisgekrönten Texte und weitere gut bewertete Einreichungen werden im Heft 60 des Dichtungsrings veröffentlicht.
– Ein Honorar für die Veröffentlichung in der Anthologie kann leider nicht gezahlt werden, alle veröffentlichten Autoren* erhalten jedoch ein Belegexemplar.
– Die Autoren* der zur Veröffentlichung vorgesehenen Texte werden rechtzeitig (voraussichtlich Mitte Oktober) informiert. Absagen erfolgen nicht.
– Mitglieder des Dichtungsring e. V. sind vom Wettbewerb ausgeschlossen.

Weitere Bedingungen:

Die Teilnehmer* des Bonner Literaturpreises stimmen mit der Einsendung ihrer Texte dem Folgenden zu:
– der Veröffentlichung der eingesandten Texte in der Herbstausgabe der Literaturzeitschrift „Dichtungsring“ und auf der Homepage des Dichtungsrings. Die Rechte am Text verbleiben beim Autor.
– der Veröffentlichung von Namen und Kurzbiographien der ausgewählten Autoren*.
– dem Ton- und Bildmitschnitt der öffentlichen Lesung und der Verwendung des Mitschnittes durch den Dichtungsring e. V., Bonn, seiner Kooperationspartner und Medien (es fand in der Vergangenheit Berichterstattung in der Lokalpresse und im Lokalradio statt).
– der Autor* bestätigt mit der Einreichung, dass der Text von ihm stammt und frei von Rechten Dritter ist.

 *Gemeint sind stets beide Geschlechter. Aus Gründen der Lesbarkeit wird auf die Nennung beider Formen verzichtet.

Schlüsselerlebnis – Ausschreibung zum Dichtungsring 59

Am Anfang steht nur die Neugierde, das unbegrenzte Bewusstsein der Allmacht. Nichts auf dieser oder einer anderen vorstellbaren Welt erfordert Mut und/oder Vorsicht, solange ein Erlebnis nicht triumphal oder schmerzhaft scheiternd durchgestanden ist.

Ein Mädchen und ein Junge haben zum ersten Mal im Freibad den Zehnmeterturm erklommen. Sie stehen an der Kante der Plattform und springen beherzt in die Tiefe. Was werden sie als nächstes tun? Sie klettern augenblicklich wieder hinauf. Sie berauschen sich an ihrem Erfolg.

Jedefrau sowie auch Jedermann wird sich nie mehr im Leben einem Gegenstand so furchtlos nähern, der im entferntesten Sinne einer Herdplatte ähnelt, wenn bereits weniger als eine Zehntelsekunde gereicht hat, ihr und/oder ihm zu vermitteln, dass sie unerträglich heiß sein kann.

Wir laden Sie ein, Ihre Gedanken zum Thema Schlüsselerlebnis in eine literarische Form zu bringen und bis zum 28. Februar 2021 an redaktion@dichtungsring-ev.de einzusenden. Bitte fügen Sie Ihrer Einsendung unbedingt eine kurze Biobibliografie und Ihre Postanschrift bei.

Teilnahmebedingungen:

Einsendung der Texte bis zum 28.02.2021 ausschließlich auf elektronischem Wege an redaktion@dichtungsring-ev.de
Bitte nur unveröffentlichte Texte einreichen.
Es ist nur ein Werk pro Autor erlaubt (Prosa, Essay, Drama), bei lyrischen Arbeiten max. fünf Gedichte.
Keine Gattungs- oder Genre-Eingrenzungen.
Maximale Länge der Texte sind 8000 Zeichen inkl. Leerzeichen.
Dateiformat ausschließlich .doc, .docx. .rtf, .odt.
Eine Kurzvita (inkl. der wichtigsten Veröffentlichungen und der Kontaktdaten mit Postadresse) ist anzufügen.

Die Autoren und Autorinnen stimmen mit der Einsendung ihrer Texte dem Folgenden zu:
Der Veröffentlichung der eingesandten Texte in der Frühjahrsausgabe 2021 der Literaturzeitschrift „Dichtungsring“ und auf der Homepage des Dichtungsrings. Die Rechte am Text verbleiben beim Autor.
Der Veröffentlichung von Namen und Kurzbiographien der ausgewählten Autorinnen und Autoren.
Dem Ton- und Bildmitschnitt der öffentlichen Lesung und der Verwendung des Mitschnittes durch den Dichtungsring e. V., Bonn, seiner Kooperationspartner und Medien. (Es fand in der Vergangenheit Berichterstattung in der Lokalpresse und im Lokalradio statt.) Die Autorin bzw. der Autor bestätigt mit der Einreichung, dass der Text von ihr/ihm stammt und frei von Rechten Dritter ist.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir kein Honorar zahlen können. Selbstverständlich bekommt jeder Autor/jede Autorin der Dichtungsring-Ausgabe ein Belegexemplar und hat außerdem die Möglichkeit, weitere Exemplare zum reduzierten Autorenpreis von 6,00 € (zzgl. Porto) zu erwerben.