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„Zwiegespräch“ – Ausschreibung für den 7. Bonner Literaturpreis

Ja, du bist gemeint! Du, als Autor*, als Leser*, als Buchstabeninteraktiver* und als Satzbaumeister*. Wir ersuchen Dich, ein Zwiegespräch zu starten, mit anderen Menschen, vielleicht mit Tieren oder Gegenständen; schildere Kommunikation in der Partnerschaft oder in anderen Zweierbeziehungen und schreibe darüber.

Schafft das Gegenüber den Klimmzug, das auszusprechen, was es denkt? Wie reagiert man auf das Gesagte? Nützt das Hin und Her überhaupt und wie ist das Ergebnis?

Wie wäre es mit einem inneren Dialog? Einem Zwiegespräch mit Dir selber? Oder flüstert Dir ein Schweinehund etwas zu, dem Du mit guten Vorsätzen etwas entgegenhalten möchtest?

Unvermutet kann ein Zwiegespräch entstehen, welches in kulturell geprägten Orten entflammt, weil die Sinneseindrücke diverse Reaktionen auslösen. Willkommen sind daher Texte, die andere Werke aus den Bereichen Kunst, Literatur und Musik aufgreifen und in die eigenen Betrachtungen einbeziehen, in einem stillen Zwiegespräch. In diesem Fall wäre ein Hinweis auf das Kunstwerk notwendig.

Die Redaktion des „Dichtungsring e.V.“ lobt dieses Jahr wieder den „Bonner Literaturpreis“ aus, der mit 1000€ für den ersten Platz dotiert ist. Besonders freut uns, dass wir in diesem Jahr unser 40jähriges Jubiläum als Gruppe und Zeitschrift begehen können.

Die Einsendungen werden von den Herausgebern Sigune Schnabel, Werner Pelzer und Susanne Schmincke gesichtet. Die besten Einreichungen davon wertet eine externe Jury anonymisiert aus, um den Preisträger* zu finden.

Die Ausschreibung im Detail:

– Die Texte dürfen nicht veröffentlicht sein, auch nicht im Internet.
– Es ist nur ein Werk pro Autor* erlaubt, bei lyrischen Arbeiten max. fünf Gedichte.
– Die maximale Länge der Texte darf 5 DIN-A4-Seiten (anderthalbzeilig, Schriftgröße 12) nicht überschreiten.

Ihr könnt die Texte ausschließlich als eine einzige Datei elektronisch bis 15.07.2021 einreichen.
– Autorenname vor der Überschrift
– Kurzbiographie hinter dem Text
– der Text muss in editierbarem Format eingereicht werden (keine PDF!)


Bitte sendet die Texte an: literaturpreis@dichtungsring-ev.de

– Der Bonner Literaturpreis wird im Rahmen einer öffentlichen Präsentation der prämierten Texte voraussichtlich im November 2021 in Bonn verliehen.
–Die Preisvergabe ist an die Teilnahme an der Präsentation gebunden. Außerdem werden wir einen zweiten und dritten Preis vergeben.
– Die preisgekrönten Texte und weitere gut bewertete Einreichungen werden im Heft 60 des Dichtungsrings veröffentlicht.
– Ein Honorar für die Veröffentlichung in der Anthologie kann leider nicht gezahlt werden, alle veröffentlichten Autoren* erhalten jedoch ein Belegexemplar.
– Die Autoren* der zur Veröffentlichung vorgesehenen Texte werden rechtzeitig (voraussichtlich Mitte Oktober) informiert. Absagen erfolgen nicht.
– Mitglieder des Dichtungsring e. V. sind vom Wettbewerb ausgeschlossen.

Weitere Bedingungen:

Die Teilnehmer* des Bonner Literaturpreises stimmen mit der Einsendung ihrer Texte dem Folgenden zu:
– der Veröffentlichung der eingesandten Texte in der Herbstausgabe der Literaturzeitschrift „Dichtungsring“ und auf der Homepage des Dichtungsrings. Die Rechte am Text verbleiben beim Autor.
– der Veröffentlichung von Namen und Kurzbiographien der ausgewählten Autoren*.
– dem Ton- und Bildmitschnitt der öffentlichen Lesung und der Verwendung des Mitschnittes durch den Dichtungsring e. V., Bonn, seiner Kooperationspartner und Medien (es fand in der Vergangenheit Berichterstattung in der Lokalpresse und im Lokalradio statt).
– der Autor* bestätigt mit der Einreichung, dass der Text von ihm stammt und frei von Rechten Dritter ist.

 *Gemeint sind stets beide Geschlechter. Aus Gründen der Lesbarkeit wird auf die Nennung beider Formen verzichtet.

Schlüsselerlebnis – Ausschreibung zum Dichtungsring 59

Am Anfang steht nur die Neugierde, das unbegrenzte Bewusstsein der Allmacht. Nichts auf dieser oder einer anderen vorstellbaren Welt erfordert Mut und/oder Vorsicht, solange ein Erlebnis nicht triumphal oder schmerzhaft scheiternd durchgestanden ist.

Ein Mädchen und ein Junge haben zum ersten Mal im Freibad den Zehnmeterturm erklommen. Sie stehen an der Kante der Plattform und springen beherzt in die Tiefe. Was werden sie als nächstes tun? Sie klettern augenblicklich wieder hinauf. Sie berauschen sich an ihrem Erfolg.

Jedefrau sowie auch Jedermann wird sich nie mehr im Leben einem Gegenstand so furchtlos nähern, der im entferntesten Sinne einer Herdplatte ähnelt, wenn bereits weniger als eine Zehntelsekunde gereicht hat, ihr und/oder ihm zu vermitteln, dass sie unerträglich heiß sein kann.

Wir laden Sie ein, Ihre Gedanken zum Thema Schlüsselerlebnis in eine literarische Form zu bringen und bis zum 28. Februar 2021 an redaktion@dichtungsring-ev.de einzusenden. Bitte fügen Sie Ihrer Einsendung unbedingt eine kurze Biobibliografie und Ihre Postanschrift bei.

Teilnahmebedingungen:

Einsendung der Texte bis zum 28.02.2021 ausschließlich auf elektronischem Wege an redaktion@dichtungsring-ev.de
Bitte nur unveröffentlichte Texte einreichen.
Es ist nur ein Werk pro Autor erlaubt (Prosa, Essay, Drama), bei lyrischen Arbeiten max. fünf Gedichte.
Keine Gattungs- oder Genre-Eingrenzungen.
Maximale Länge der Texte sind 8000 Zeichen inkl. Leerzeichen.
Dateiformat ausschließlich .doc, .docx. .rtf, .odt.
Eine Kurzvita (inkl. der wichtigsten Veröffentlichungen und der Kontaktdaten mit Postadresse) ist anzufügen.

Die Autoren und Autorinnen stimmen mit der Einsendung ihrer Texte dem Folgenden zu:
Der Veröffentlichung der eingesandten Texte in der Frühjahrsausgabe 2021 der Literaturzeitschrift „Dichtungsring“ und auf der Homepage des Dichtungsrings. Die Rechte am Text verbleiben beim Autor.
Der Veröffentlichung von Namen und Kurzbiographien der ausgewählten Autorinnen und Autoren.
Dem Ton- und Bildmitschnitt der öffentlichen Lesung und der Verwendung des Mitschnittes durch den Dichtungsring e. V., Bonn, seiner Kooperationspartner und Medien. (Es fand in der Vergangenheit Berichterstattung in der Lokalpresse und im Lokalradio statt.) Die Autorin bzw. der Autor bestätigt mit der Einreichung, dass der Text von ihr/ihm stammt und frei von Rechten Dritter ist.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir kein Honorar zahlen können. Selbstverständlich bekommt jeder Autor/jede Autorin der Dichtungsring-Ausgabe ein Belegexemplar und hat außerdem die Möglichkeit, weitere Exemplare zum reduzierten Autorenpreis von 6,00 € (zzgl. Porto) zu erwerben.

Ausschreibung Dichtungsring 58

Das Thema für den „Dichtungsring Nr. 58“ lautet:

Unterwegs

Wir leben in Zeiten, in denen es nicht mehr selbstverständlich ist, unterwegs zu sein. In den letzten Monaten haben die eigenen vier Wände für die meisten Menschen an Bedeutung, aber manchmal oder oft auch an Frustration gewonnen. Umso mehr wächst die Sehnsucht nach Reisen, nach einem Aufbruch, oft gepaart mit einer inneren Unruhe. Zum Thema können Assoziationen ganz unterschiedlicher Art aufgegriffen werden. Seien es die Geschäftsreise, Besuche, eine Pilgerfahrt oder die Sommerferien, ein zielloses Umherstreifen oder ein Weg im weiteren Sinne wie eine innere Reise – all das soll im nächsten Heft ein Gegengewicht zu unserer heutigen Realität schaffen, vielleicht nach dem Motto „Der Weg ist das Ziel“.

Selbstverständlich können virtuelle Welten zu Phantasiereisen am heimischen Schreibtisch anregen.

Unterwegs sein ist ein Weg heraus aus der gewohnten Umgebung, heraus aus einem Gedankenkarussell, auf einen Weg zur Heilung oder einem bestimmten Ziel. Nach dem Aufbruch muss der Weg bewältigt werden, ein Fortbewegen, eine Ortsveränderung, vielfältige Eindrücke, und doch kann eine Rast unterwegs stattfinden oder gar eine Umkehr.

Unterwegs sind wir zu Fuß oder mit Fahrzeugen, aber auch im Drogenrausch auf einem Trip. Es passieren Dinge auf unserer Reise. Man trifft Menschen, Tiere, eine Münze auf der Straße, unerwartete Ereignisse treten ein und können unser Vorhaben beeinflussen. Es werden Berge erklommen, Wasser überwunden, Pannen passieren und Unfälle verletzen. Gedanken reisen ins Universum oder zum Kind, unterwegs sein nach dem oder im „Lockdown“, „unterwegs“ zur Redaktion des „Dichtungsring e.V“.

Wir freuen uns über Ihre/Eure Einreichungen, Prosa, Lyrik und Diverses.

Teilnahmebedingungen:

• Einsendung der Texte bis zum 20.09.20 ausschließlich auf elektronischem Wege an redaktion@dichtungsring-ev.de

• es dürfen nur unveröffentlichte Texte eingereicht werden

• es ist nur ein Werk pro Autor erlaubt, bei lyrischen Arbeiten max. fünf Gedichte

• keine Gattungs- oder Genre-Eingrenzungen

• maximale Länge der Texte bis zu 8000 Zeichen inkl. Leerzeichen, Schriftgrad 12, durchnummeriert und namentlich gekennzeichnet, also etwa fünf DIN A4 Seiten; der Dateiname soll mit Autorenname und Titel, evtl. gekürzt, gekennzeichnet sein

• das Dateiformat ist frei wählbar, muss aber editierbar sein (kein PDF)

• eine Kurzvita (inkl. der wichtigsten Veröffentlichungen und der Kontaktdaten mit Postadresse) ist anzufügen

• Die Autoren und Autorinnen stimmen mit der Einsendung ihrer Texte dem Folgenden zu:

o der Veröffentlichung der eingesandten Texte in der Herbst-/Winterausgabe der Literaturzeitschrift „Dichtungsring“ und auf der Homepage des Dichtungsrings. Die Rechte am Text verbleiben beim Autor.

o der Veröffentlichung von Namen und Kurzbiographien der ausgewählten Autorinnen und Autoren

o dem Ton- und Bildmitschnitt der öffentlichen Lesung und der Verwendung des Mitschnittes durch den Dichtungsring e. V., Bonn, seiner Kooperationspartner und Medien (es fand in der Vergangenheit Berichterstattung in der Lokalpresse und im Lokalradio statt). Die Autorin bzw. der Autor bestätigt mit der Einreichung, dass der Text von ihr/ihm stammt und frei von Rechten Dritter ist.

Dichtungsring 57 ist erschienen

Es begann mit dem Beethovenzitat »Ach – Es gibt Momente, wo ich finde daß die Sprache noch gar nichts ist.« und sollte unser Beitrag zum Beethovenjahr 2020 werden. Unser Anspruch an die Autoren war hoch, die Gefahr, dass sich die Texte im Selbstreferentiellen verlieren, groß. Nach einem Frühjahr harter Arbeit, behindert durch die mit der Pandemie einhergehenden Einschränkungen, sind wr stolz, unsere 57. Ausgabe präsentieren zu können. Unter dem Titel Das Unvollendete im Wort ist es unserer Herausgeberin Francisca Ricinski gelungen, eine (man verzeihe mir den Ausdruck) Sinfonie zu komponieren, die natürlich nicht den Vergleich mit Beethoven, aber durchaus einem kritischen Blick standhält.

Francisca Ricinski schreibt im Editorial:
Wäre der Wald, auf den ich nun blicke, meiner geworden oder der in sich ruhende Garten, selbst diese Niemandswolke, hätten alle gut ge­schriebenen, breitgefächerten, bunten Beiträge einen Platz auf solchen Flächen gefunden. Aber es stehen mir nur eine bestimmte Menge an Papier und zwei Buchdeckel zu. Grenzen sind festgelegt, selbst da, wo die Sprache in ihrer schöpferischen Komplexität und frei entfalteten Gestalt glaubte, sie sprengen zu können.

Anders gesagt, wie behilflich wäre eine alte Papyrusrolle gewesen! Die meisten Texte, die draußen blieben, sind bestimmt nicht weniger interes­sant als die anderen. Allein die Absicht, keine beliebige Abfolge von Texten zu bieten, sondern ein kohä­rentes Ganzes anzustreben, allerdings ohne auf Widerspruch, Ambiguität oder Kon­traste zu verzichten, war maßgeblich. Ein Ganzes aus miteinander verwobenen Fä­den, die sich, zu­sammen mit den Illustrationen und anderen Visualisierungen, der Struktur und der einzigartigen Komposition eines Teppichs angleichen sollten.

Der Dichtungsring 57 umfasst 154 Seiten mit 13 farbigen Abbildungen und ist für 9 € zzgl. 3 € Versandpauschale Inland unter Versand@dichtungsring-ev.de erhältlich.